Fleischesslust

100% BIOLOGISCH

Biologische Landwirtschaft ist neben seinen strengen Auflagen ein Muss, denn nur dort kann man grundsätzlich von nachhaltigem Umgang mit Tier, Natur und Umwelt ausgehen. Was sind denn die Auflagen, die es zu erfüllen gilt, um als BIO-Fleischbetrieb zertifiziert zu werden?

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Fläche
Fläche

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mind. 6m² Stallfläche + 8m² Außenfläche pro Tier
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Anbindung
Anbindung

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Anbindung nur in Kleinbetriebs-Ställen bis max. 35 Tiere erlaubt (wenn möglich, suchen wir nach Betrieben, wo auch dies nicht durchgeführt wird)
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Futter
Futter

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100% Biofutter (min. 60% aus Eigenbetrieb oder regionaler Kooperation)
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Medikamente
Medikamente

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Antibiotika und Leistungsförderer verboten
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Enthornung
Enthornung

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Enthornung ist erlaubt – wenn möglich bevorzugen wir auf nicht enthornte Tiere
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künstliche Befruchtung
künstliche Befruchtung

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Embryotransfer verboten, natürliche Fortpflanzung (Deckung durch Stier) wird künstlicher Besamung bevorzugt
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Transport
Transport

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Transport erlaubt, jedoch ohne Beruhigungsmittel und ohne Stromstöße. Wir von FLEISCHESSLUST achten darauf, dass das Tier am Hof geschlachtet wird, wo es die letzten 2-3 Monate verbracht hat. Dh. selbst, wenn es dazu dort hin transportiert werden musste, ist noch genug Zeit, um sich dort wochenlang stressfrei einzugewöhnen.
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Schlachtung
Schlachtung

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Schmerzfreie Schlachtung
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Sterilisation
Sterilisation

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Sterilisation (falls überhaupt erforderlich) nur mit örtlicher Betäubung
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    Fläche
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    Anbindung
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    Futter
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    Medikamente
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    Enthornung
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    künstliche Befruchtung
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    Transport
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    Schlachtung
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    Sterilisation
Beilagen-/Gemüsebestellung

Biopackerl von BIOFERDL

Mit den Biopackerl von BIOFERDL wird gesunde Ernährung leicht gemacht

Ein stressiger Job und das hektische Privatleben verleiten uns zu ungesunder Ernährung und schnellen Mahlzeiten. Für den Einkauf von Lebensmitteln mit wichtigen Nährstoffen wird nicht mehr genügend Zeit aufgebracht. Trotzdem sind unsere Rindersteaks mit Gemüsebeilage noch einen Tick besser und noch gesünder!

Unser Gemüsepartner liefert Ihr Grillgemüse als Beilage zu den FLEISCHESSLUST-Prachtsteaks direkt vor die Haustür und das Beste daran ist, dass auch seine Produkte biologisch sind!
Neben einer Vielfalt an sogenannten “Gemüse- und/oder Obstpackerl” finden sich selbstverständlich auch überregionales Obst und Gemüse aus der EU, bzw. exotisches Obst aus Übersee.

ABER: selbstverständlich alles in BIO-Qualität!

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Was ist uns nocht wichtig? - Regional
Jeder kennt die Problematik mit den umetikettierten und im Grunde falsch deklarierten Fleischstücken: das Tier ist Österreich geboren, zur billigen Mast jedoch ins Ausland verfrachtet worden, bis es kurz vor Schlachtung wieder in einen heimischen Schlachthof zurückkehrt. Auf dem Etikett steht schließlich: Geboren und geschlachtet in Österreich – sollte uns das bereits genügen, um ein gutes Gewissen zu haben? Nein, denn unter Qualen wurde das arme Tier hunderte Kilometer durch Europa gekarrt, ohne dass es der Konsument je erfahren wird.

Wir gehen einen Schritt weiter und sagen nicht nur, dass das Tier in Österreich geboren, aufgewachsen und dort geschlachtet wurde, wo es die letzten Monate seines Lebens verbringen durfte – wir wollen den Begriff der Regionalität neu definieren: Alles, was aus dem Raum Oberösterreich, Waldviertel, Mostviertel, Obersteiermark und Flachgau stammt und somit vom OÖ Zentralraum, wo FLEISCHESSLUST ansässig ist, bis zu max. 150km weit entfernt herkommt (nicht Bayern und nicht Tschechien) darf sich als Regional bezeichnen. Wem das bspw. Auch in Kärnten oder Tirol schmeckt, ist selbstverständlich auch herzlich eingeladen, in den Genuss davon zu kommen. Denn wir liefern Österreichweit und sind immer auf der Suche nach neuen Lieferanten, die zu uns passen.

Was ist uns nocht wichtig? - Fair
Die Fleischpreise sind, bedingt durch die Supermarktketten gelinde gesagt „unter aller Sau“. Früher, als Familien Fleisch nur einmal oder einige weniger Mal pro Woche aßen, war das bedingt durch einen an die Herstellungskosten angepassten Fleischpreis für alle Beteiligten eine faire Sache.
Heute werden durch den Preisdruck der Konzerne die Landwirte entweder in die Aufgabe oder in die Vergrößerungsschleife gezwängt, was dazu führt, dass immer noch größere Mastbetriebe entstehen müssen, um in immer noch kürzerer Zeit mit noch unnatürlicheren Futter- und Haltemethoden das Tier noch rascher zum gewünschten Schlachtgewicht zu bringen. Wo früher noch ein Schwein 1 Jahr benötigte, um schlachtreif zu sein, wird heute bei der F1-Turbosau nach 90 Tagen der Stall ausgeräumt, um die nächste Garnitur zu internieren. In nur einem Jahr werden auf diese Weise 4 Generationen Mastsau durch den Entwicklungsprozess bis zur Schlachtung gejagt. Überrascht?

Wer schließlich den Fleischpreis in ein Verhältnis zum Schlachtgewicht und wiederum in ein Verhältnis zum Herstellungsaufwand setzt, kommt rasch drauf, dass da etwas nicht stimmt. Noch sind wir nicht Gott und somit scheitert es anderswo…und zwar an der mangelnden Qualität, die man zwar in Wurstwaren dank Geschmacksdesigner nicht mehr schmeckt, jedoch im Originalfleisch sehr wohl bemerkbar sind. Der starke und rasche Wasserverlust und das gleichzeitige Aufwölben beim Zubereiten, der fade Geschmack, die fasrig-kaugummiartige Textur uvm. sind nur Indizien dafür, dass die Herstellung in einem „Vollgas-Betrieb“ stattfand. Da reden wir noch gar nicht über den schäbigen Umgang mit dem Tier oder das billige Futter, das für diesen geringen Preis eingesetzt werden muss.

FLEISCHESSLUST unterstützt daher kleine Direktvermarkter-Bio-Betriebe, die einerseits aufgrund ihrer geringen Größe Schwierigkeiten haben, sich am Markt zu behaupten und andererseits auch für den fairen Umgang mit ihren Tieren einen fairen Preis dafür bekommen möchten.

Massentierhaltung, Beruhigungsmittel, Stromstöße mit dem Viehtreiber oder Tiertransporte zum Schlachtbetrieb (und seien sie auch noch so kurz) sind dabei ebenso tabu, wie der Handel von Fleisch außerhalb der als „Regional“ definierten geographischen Eingrenzung. Erst wenn der Landwirt fair für seine Arbeit bezahlt wird, kann er für faire Bedingungen im Stall, auf der Weide und beim Futter sorgen und das werden Sie bei FLEISCHESSLUST auch schmecken.

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